Bisherige Aktivitäten

Unbequeme Denkmale. Vortragsreihe 2016
Die Reihe widmete sich Denkmalentwürfen und realisierten Denkmalen, die strittig waren oder es aus heutiger Sicht sind. Die Bespiele reichten dabei vom Kriegerdenkmal des ersten Weltkrieges bis zu nicht realisierten Entwürfen der Gegenwart. Diskutiert wurde über deren Potential, Nutzung und Erhaltung.

Projekt von anke Binnewerg, Susan Donath und Holger Hase, Verein Denk Mal Fort! e.V. – Die Erinnerungswerkstatt Dresden, in Kooperation mit dem riesa efau, Kultur Forum Dresden

Auszug aus den Veranstaltungen

30. November 2016
Gespräch „Vom Brandenburger Tor bis Buchenwald – subversive Entwürfe von Hohersel und Bachler“, Anke Binnewerg mit Thomas Bachler und Horst Hoheisel, Motorenhalle, Dresden
19. Oktober 2016
Gespräch „Sowjetischer Garnisonfriedhof in DresdenVergessene Opfer? Dresden und die Toten des Kalten Krieges“ Klaus-Dieter Müller mit Gunther Butzmann und Lutz Prieß, Motorenhalle, Dresden
02. November 2016
Gespräch „Ehrenhain für die Regimenter der Dresdner Garnison auf dem Nordfriedhof in DresdenKriegerdenkmale des Ersten Weltkrieges. Historischer Ballast oder notwendige Erinnerungsorte?“ Hans-Joachim Jäger mit Holger Hase und Justus H. Ulbricht, Motorenhalle, Dresden

Die Reihe wird 2017 in Kooperation mit dem Dresdner Geschichtsverein e.V. weitergeführt. Neuer Veranstaltungsort ist das Stadtmuseum Dresden.

26. April 2017
Gespräch „Brauchen wir eine Guernica-Straße? Das Dresdner Erinnern an den Luftkrieg zwischen provinziellen Selbstbezug und internationalem Versöhnungsaspekt“, Steven Schäller mit Matthias Neutzner, Sebastian Kieslich und Jens Wehner, Veranstaltung in Kooperation mit dem Dresdner Geschichtsverein e.V., Stadtmuseum Dresden

 

Friedhofsführungen, andere Formate für Friedhöfe
Auszug den Veranstaltungen

08. Oktober 2016
Führung „Dreihundert Jahre Annenfriedhöfe. Vom bescheidenen Gottesacker zum beeindruckenden Campo Santo“ Christian Mögel und Heike Richter, Neuer Annenfriedhof, Dresden
18. September 2016
Filmvorführungen, Valerie Naito „Der Tod stirbt nicht“ sowie von Studenten der Tu Dresden, Fakultät Architektur, im Rahmen des Tag des offenen Denkmals, St. Pauli Friedhof, Dresden
11. September 2016
Führung über den Sowjetischen Garnisonfriedhof im Rahmen des Tages des offenen Denkmals – Thema: Gemeinsam Denkmale erhalten, Heike Richter: „Geschichte des Nordflügels – Wie gelang es, diesen historischen Erinnerungsort durch bürgerschaftliches Engagement zu erhalten? – Zukunftsaussichten“, Sowjetischer Garnisonfriedhof, Dresden


Gedenkmünze für Max Immelmann

Denk Mal Fort! hat zum 100. Todestag des Jagdfliegers Max Immelmann eine Erinnerungsmedaille gestaltet und herausgegeben. Die erzielten Einnahmen kommen der Erhaltung des Immelmann-Grabes auf dem Urnenhain in Dresden-Tolkewitz zu Gute. Die Medaille besteht aus Zinn. Sie kann für 10 Euro erworben werden. Der Spendenanteil beträgt 5 Euro (zuzüglich 5 Euro Herstellungskosten). Die Auflagenhöhe liegt bei 100 Stück.

Verbindliche Bestellungen können noch
unter garnisonfriedhof.dresden@googlemail.com entgegengenommen werden.

Der Dresdner Oberleutnant Max Immelmann war einer der bedeutendsten deutschen Jagdflieger des Ersten Weltkrieges. Bei Kriegsbeginn zur Eisenbahntruppe eingezogen, stand er nach der Flugzeugführerschulung ab 1915 als Aufklärungs-, dann als Jagdflieger im Einsatz an der Westfront. Immelmann erhielt mehrere Auszeichnungen für seinen Leistungen im Luftkampf und seine insgesamt 15 anerkannten Luftsiege, so u.a. den Pour le Mérite (Spitzname: Blauer Max als Hommage an Max Immelmann, seinen ersten Träger aus dem Bereich der Fliegertruppe). Mit der von ihm und Oswald Boelcke für Jagdstaffeln entwickelten Luftkampftaktik gilt er als Mitbegründer des modernen Luftkrieges. Das heute als „Immelmann“ bezeichnete Kunstflugmanöver ermöglichte erstmals eine schnelle Umkehr der Flugrichtung im Luftkampf.
Max Immelmann, der schon zu Lebzeiten große Verehrung unter dem Beinamen „Adler von Lille“ genoss, kam am 18. Juni 1916 auf einem Kontrollflug über der Front bei Douai durch eigenes Artilleriefeuer ums Leben. Nach der Bergung wurde sein Leichnam nach Dresden überführt, wo er unter großer Anteilnahme der Bevölkerung seine Beisetzung im Urnenhain in Dresden-Tolkewitz stattfand. Sein Grabmal, das von dem Bildhauer Peter Pöppelmann geschaffen wurde, steht an der Hauptallee dieses Friedhofes und gilt bis heute als eines der bekanntesten Grabdenkmale in Dresden.

 

 

 

 

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